Endlich komme ich mal wieder zum bloggen und endlich auch mal wieder ein Post über Bea. Sie ist wieder gewachsen und es gibt - ich möchte hier auch fast "mal wieder" schreiben - Neuigkeiten von der Medikamentenfront.
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Vor ein paar Tagen war es wieder so weit: Nach der Erstausstellung noch vor Beginn der Ausbildung stand die erste Verlängerung meines Medical, dem - schön deutsch - so genannten Flugmedizinischen Tauglichkeitszeugnis, an. So viel sei vorweg genommen: Die Verlängerung habe ich nicht bekommen.
Nach Beas Förderplangespräch stand gestern Nachmittag ähnliches für Zoe auf dem Plan. Bei ihr heißt es nicht Förderplan- sondern einfach nur Elterngespräch und war wesentlich kürzer.
Wenn das eigene Kind anstatt wie sonst fröhlich auf einmal traurig aus dem Kindergarten kommt, ist ein wenig Kuscheln und eine Frage nach der Ursache selbstverständlich. Wenn dann eine ausweichende Antwort kommt, schrillen natürlich sofort alle elterlichen Alarmglocken - genau das wird Eltern doch immer wieder als ein Warnzeichen von Mißbrauch eingebleut.
Mein Kind kann Datenbanken! Naja, zumindest mehr als in ihrem Alter zu erwarten wäre: Sie kann zumindest alle möglichen Einstellungen ändern, denn den dazu notwendigen Befehl kennt sie nur zu gut: ALTER!
Nein, es geht hier nicht im Drogen, vielmehr sind eine Freundin, ein Möbelstück und Zoe mitunter eine gefährliche Mischung - zumindest mussten wir das jetzt lernen. Das Ergebnis war am Ende doch positiv - denn Zoe's Zimmer war überraschenderweise mal aufgeräumt.
Seitdem Bea geht erschienen ist und ich mir Gedanken über Buchvermarktung machen muss, fällt mir vor allem eines auf: Buchwerbung! Gefühlt hat diese in den letzten paar Monaten massiv zugenommen - und frustriert mich.
Vor rund 100 Jahren haben wir dem letzten deutschen Kaiser das "Gefällt mir" entzogen und uns ein paar Jahrzehnte später für eine ziemlich umfassende Demokratie entschieden. Aber dann kam das Internet und mit ihm viele neue kleine Herrscher. Einfache Menschen, die nicht von Gott dazu auserwählt und mit blauem Blut versehen wurden, bekamen plötzlich Macht. Diese muss natürlich genutzt werden und so habe ich es heute zu meinem ersten Rauswurf aus einer Facebook-Gruppe geschafft.
Von Zeit zu Zeit habe ich über das Krebsproblem in meiner Umgebung geschrieben. Nur wenig, weil ich nicht selbst betroffen bin und den Patientenwillen ("braucht doch keiner wissen") respektiere, aber gelegentlich muss dann doch etwas raus, frei nach MiA: Blogging is cheaper than a therapist.
Da war er, der Tag des Bundeswals, manchmal auch Bundestagswahl genannt. Die Schwarzen feiern, die Grünen schmollen, die Gelben sind längst vergessen, die Roten wissen nicht so recht, was sie tun sollen und die noch Röteren sind schweigsam wie immer, wenn ein Wal vorbeigeschwommen ist. Bleibt die Frage, wer jetzt bis zum nächsten Walbesuch so sitzen darf - übrigens genau die gleiche Frage, die sich in der Schule nach den großen Ferien stellt, nur dass es dort meistens nicht um Meerestiere geht.


