Eine Woche nur Zoe-Posts - darf auch mal sein. Eine Woche zuvor hatte sie gleich zwei Auftritte, letzten Samstag folgte dann der dritte (und vorerst letzte geplante): In wesentlich formellerer Atmosphäre übernamen die Waldgeister den ehrwürdigen Burgwedler Amtshof und nur der Burgwedler Kinderchor schaffte es mit vereinten Kräften Stimmen, sie wieder auszutreiben.
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Jedes Jahr läd die Pestalozzi-Stiftung zum Sommerfest. Ein Kindergarten-Fußballtunier, viele Aktivitäten und eine umfangreiches Bühnenprogramm bieten für jeden etwas. Zoe hatte mit Kindergarten und Ballett gleich zwei Auftritte (nächstes Wochenende steht dann der dritte an).
Seit Anfang des Jahres ist Zoe Teil des Kinderchor Burgwedel, auch wenn ihr Dienstag dadurch noch voller wurde, als er ohnehin schon war. In knapp einer Woche ist es jetzt soweit: Die erste große Aufführung steht an. Am 19.7. übernehmen Igor, Irina und die Waldgespenster den Burgwedler Amtshof und hoffen auf viele Zuschauer.
Ist es wirklich schon drei Monate her, dass ich etwas über Bea geschrieben habe? Ja, tatsächlich. Nicht, dass es nichts berichtenswertes gab, wir haben den Kontakt einfach und ungewollt einschlafen lassen. Dennoch waren wir letztes Wochenende wieder mit ihr unterwegs. Wenn Bea dabei war, ist natürlich auch ein ungeplanter Krankenhausbesuch nicht weit.
Baumstrukturen sind weit verbereitet in der EDV. Jedes aktuelle Betriebssystem kennt "Verzeichnisse" oder "Ordner" die beliebig verschachtelt werden können und auch viele moderne Applikationen beschränken sich nicht mehr auf eine feste Anzahl von Ebenen. Aber wie legt man so einen Baum in einer (SQL-)Datenbank ab?
Zoe wächst in einer Medienwelt auf, die wir uns als Kinder nicht einmal vorstellen konnten. Der erste Computer den ich benutzen durfte, hatte einen 12-Zeilen-Bildschirm. Grüne Buchstaben, schwarzer Hintergrund - das war die gesamte Farbgebung, dazu 64 kB RAM und 2,5 MB Wechselplatten fast so groß wie Autoreifen.
Unaufhaltsam rückt er näher, der dreizehnte September des Jahres Zweitausendundvierzehn. Der Tag, an dem Zoe (unserer Hochrechnung nach) eingeschult werden wird. So lange scheint es noch gar nicht her, dass sie lange vor der Einkindergartung ihre ersten Spuren auf meinem Blog hinterlies und jetzt aufeinmal hat sie sogar schon einen Schulranzen.
Das Fotoverbot in Zoe's Kindergarten ist ganz schon hochgekocht, aber mittlerweile gibt es gute Neuigkeiten. Die Stadt hat - stillschweigend - eingelenkt und nahezu alle Forderungen der Eltern erfüllt. Allerdings mit einer miserablen B-Note, denn die Öffentlichkeitsarbeit der Verwaltung war ein Disaster. Trotzdem ein Sieg auf (fast) ganzer Linie für die Kinder und deswegen ein klares 1 zu 2.
Die Gründe, die mich vom bloggen abhalten, sind vielfältig, selten aber so hartnäckig wie das Fotoverbot. Ich möchte nicht darüber bloggen, ich möchte mich damit nicht auseinandersetzen müssen - aber es liegt nicht mehr in meiner Hand. Deswegen gibt es jetzt doch nochmal ein Update über das, was mich die letzten Tage von ziemlich vielem abgehalten hat.
Im Jahre 1826 passierte etwas revolutionäres: Nicéphore Nièpce bannte etwas heute kaum noch identifizierbares auf Papier. Das erste überlieferte Foto war geboren und fortan konnten Eltern die Fortschritte ihrer Kinder nicht nur im Geiste dokumentieren. Heute, fast 200 Jahre später, ist das Foto längst alltäglich geworden und wurde erst vor Kurzem durch die Digitalfotografie nochmals revolutioniert. Aber nicht überall: In Zoe's Kindergarten herrscht jetzt wieder 1826.
